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Tabakentwöhnung


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Tabakentwöhnung

Immer mehr Raucher sterben in Deutschland wegen ihres Tabakkonsums an Krebs. Im Jahr 2003 erlagen 40 865 Menschen einem Krebsleiden wegen jahrelangem Rauchens. Neben Lungenkrebs zählen auch Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs, aber ebenso Herzinfarkt zu den Folgen des Rauchens.


Aufhören ist schwer, aber nicht unmöglich

Mehr als die Hälfte der Raucher hat schon einmal probiert endgültig mit dem Rauchen aufzuhören. Doch je länger und je stärker jemand raucht, desto schwieriger ist es, dem Entschluss umzusetzen. Denn das in Zigaretten enthaltene Nikotin hat schon nach einmaligem Genuss ein viel höheres langfristiges Suchtpotenzial als andere Drogen. Schon nach sieben Sekunden erreicht es das Gehirn und löst über Hormonketten Belohnungssequenzen und Wohlbehagen aus.

Rauchergehirn erfolgreich umtrainieren
Wie bei einer Alkohol- oder Drogensucht besteht bei einer Nikotinsucht die Gefahr des Rückfalls ein Leben lang. Grund hierfür sind Veränderungen im Gehirn, die durch das Nikotin verursacht werden. Im Laufe der Zeit entstehen im Gehirn der Raucher immer mehr Rezeptoren für den Suchtstoff Nikotin. Diese bilden sich auch bei Verzicht auf den Tabak kaum zurück. Zusätze der Hersteller erleichtern mit mildem Geschmack und Verstärkung der Nikotin-Kicks nicht nur den Einstieg ins Raucherleben. Sie erschweren auch das Aufhören.

Verhaltensmuster erkennen ...
Problematisch für aufhörwillige, langjährige Raucher sind aber auch die über Jahre eingeprägten Verhaltensmuster: In bestimmten sich täglich wiederholenden Situationen greifen Raucher ganz unbewusst zur Zigarette. Klingelt beispielsweise das Telefon, zünden sich eingefleischte Raucher aus Gewohnheit eine Zigarette an, wenn sie zum Hörer greifen.

... und ändern
Diese Fehlprogrammierung müssen Aufhörwillige durch ihren festen Willen überwinden. Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte sich daher genau über seine Motive klar werden, ein genaues Datum festlegen und sich frühzeitig eine Strategie für Risikosituationen überlegen. Hierzu gehört es, die unbewussten Verhaltensmuster zu erkennen und sich vorher Verhaltensalternativen zu überlegen. So kann z. B. ein Kaugummi neben dem Telefon liegen. Neben den Vermeidungsstrategien sind Belohnungen wichtig. So kann man sich mit dem eingesparten Geld einen lang gehegten Wunsch erfüllen.

Auf den festen Willen kommt es an
Unerlässlich für den letztendlichen Sieg über die Sucht jedoch für alle – auch diejenigen, die schon das eine oder andere Mal rückfällig geworden sind – ist der feste Wille aufzuhören. Ein Rückfall ist dann ärgerlich, aber kein Grund aufzugeben!

Momente der Gier können mit Nikotinersatzpräparaten vermieden werden. Gerne beraten wir Sie in der Rondell-Apotheke (Frau Rhein-Wetzel und Frau Penzias sind zertifizierte Nichtraucher-Beraterinnen) über die Möglichkeiten einer Nikotinersatztherapie.

Informationen erhalten Sie im Internet auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.rauchfrei-info.de . Die BZgA hat auch ein Beratungstelefon unter 01805 313131 (12 Cent/Minute) eingerichtet. Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum stellt im Internet Informationen zur Tabakentwöhnung zur Verfügung unter www.tabakkontrolle.de , das Beratungstelefon für rückfällige und rückfallgefährdete Raucher ist montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr unter 06221 424200 erreichbar.
Einen  Rauchertest "Nikotinsucht" (modifiziert nach Fagerström)
finden Sie unter www.rauchfrei.de .
Unter www.roedel.de/rauchercheck.htm  finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Rauchercheck und Lungenkrebsvorsorge.

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Rondell Apotheke  Sonja Michalke e.K.   Isenschmidstraße 19 am Theodolindenplatz    81545 München-Harlaching